RiskNET eLibrary

Sie möchten Ihre Publikation gerne in unserer eLibrary veröffentlichen?

jetzt Anfrage stellen



Bei der nachfolgenden Einführung in die Value-at-Risk-Methodik wird zunächst herausgestellt, dass der Value at Risk unter der üblichen Normalverteilungshypothese einfach als ein bestimmtes Vielfaches der Portfolio-Standardabweichung gegeben ist. In diesem Fall ergeben sich außer in der Terminologie keine Neuerungen gegenüber den klassischen Portfoliomodellen in der Tradition von Markowitz. Tatsächlich ist es aber ein inzwischen nicht mehr umstrittenes Ergebnis der empirischen Finanzmarktforschung, dass sich die Normalverteilungshypothese nicht bestätigen lässt.
[Quelle: Hans Rau-Bredow: Value at Risk, Normalverteilungshypothese und Extremwertverhalten, in: Finanz Betrieb, 3. Jahrgang, Oktober 2002, S.603-607.]
Bredow0 9580 Downloads23.01.2008
Datei downloaden
Die Immobilienkrise der letzten Jahre in Deutschland verdeutlichte, dass die bis dahin ausgewiesene Risikoarmut bei Immobilienfonds vermutlich kein dauerhaftes Phänomen ist. Die Aussage "Immobilienanlagen sind sicher" bekam erste Risse. Schnell wurde klar, dass diese Assetklasse so professionell wie Renten oder Aktien gesteuert werden muss. Allerdings weist die Klasse der Immobilienanlagen deutliche Unterschiede zu den beiden anderen Assets auf, die eine Anwendung der klassischen Kapitalmarkttheorie (Betafaktoren, Volatilitäten als Risikomaß etc.) verbieten. Die Annahme sehr liquider Märkte bei geringen Transaktionskosten ist beileibe nicht gegeben, wie insbesondere die offenen Immobilienfonds während der Krise erfahren durften.
Gleissner 11381 Downloads07.01.2008
Datei downloaden
Das Management von Immobilienportfolien erfordert bei vielen Entscheidungen aussagekräftige Informationen über die erwarteten Auswirkungen auf die Rendite des Portfolios sowie die damit verbundenen Risiken. Eine tatsächliche Risiko-Rendite-Steuerung erfordert insbesondere die Beantwortung von Fragestellungen der taktischen und strategischen Asset Allokation. Hier liegt der Einsatzbereich eines in sich geschlossenen Modells zur Risikomessung auf Portfolioebene. Aufbauend auf Teil I des Artikels zur Rendite-Risiko-orientierten Steuerung von Immobilienportfolien geht es daher im zweiten Teil um die Modellierung eines Quantifizierungsmodells sowie die Integration der Ergebnisse in den fortlaufenden Prozess der Portfoliosteuerung. Die Überlegungen hierzu werden mit Beispielen aus dem Bereich der offenen Immobilienfonds erläutert.
MQuick 11101 Downloads07.01.2008
Datei downloaden
Selten sah sich die Immobilienbranche so vielen Veränderungen ausgesetzt wie in den letzten fünf Jahren. Nachdem die Anlageklasse Immobilien lange Zeit wie selbstverständlich stabile Renditen erwirtschaftete, hat insbesondere der mehrjährige Abwärtstrend der Verkehrswerte deutscher Objekte erheblich zu einem Umdenken beigetragen. Die Bewirtschaftung einzelner Immobilienobjekte sowie das Portfoliomanagement werden zunehmend intensiviert. Dabei ist, analog zu den anderen Assetklassen, neben der erzielbaren Rendite auch das Anlagerisiko angemessen zu berücksichtigen. Insbesondere für die Risikomessung in Immobilienportfolien haben sich allerdings bisher noch keine Verfahren allgemein etabliert. Der vorliegende, zweigeteilte Artikel befasst sich daher im ersten Teil zunächst mit den grundlegenden Voraussetzungen, die zur Schaffung geeigneter Informationen für eine Rendite-Risiko-orientierte Portfoliosteuerung zu erfüllen sind. Anschließend wird ein pragmatisches Vorgehen zur ersten Risikomessung auf Portfolioebene abgeleitet. Schließlich werden zentrale Fragen diskutiert, die vor der Konzeption eines Quantifizierungsmodells zu klären sind.
MQuick 12770 Downloads07.01.2008
Datei downloaden
Risikomanagement und Controlling lassen sich kaum mehr scharf voneinander abgrenzen. Auf dem 30. Congress der Controller des Internationalen Controllervereins (ICV) sprach dei RISKNEWS-Redaktion mit Prof. Dr. Jürgen Weber über die Zukunft des Controllings und Controllers sowie über aktuelle Entwicklungen an den Schnittstellen dieser beiden Funktionen.
Romeike 9117 Downloads29.12.2007
Datei downloaden
Unternehmerisches Handeln erfolgt stets auf unsicherem Boden. Damit er nicht unter den Füssen wegbricht, ist ein proaktives Risk Management vonnöten. Das steigert nicht nur den Wert eines Unternehmens, sondern erweist sich in Krisenzeiten als Rettungsboot. Unternehmer müssen für den Erfolg etwas riskieren, ohne gleich als Hasardeure aufzutreten. Denn nur ein kalkuliertes Risiko führt zu einem nachhaltigen Erfolg. Sie müssen sich deshalb mit kalkuliertem Risiko im Markt bewegen. Was früher häufig aus dem Bauch heraus erfolgte, wird heute in verschiedener Ausprägung von Hard- und Software erledigt - das Abschätzen von Risiken und das Abstützen IT-getriebener Business-Prozesse. Für Unternehmen werden die optimale Informationsverteilung sowie die Integration der Unternehmensprozesse und der IT zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor.
Romeike 8274 Downloads22.12.2007
Datei downloaden
Modelle zur Quantifizierung der Marktrisiken bei Finanzdienstleistern (Kreditinstitute, Asset Manager) müssen alle wesentlichen Risiken angemessen erfassen. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Verfahren, anhand dessen entschieden werden kann, ob ein Portfolio in signifikanten Umfang Finanzinstrumente enthält, deren Wert sich nichtlinear mit den unterliegenden Marktrisikofaktoren ändert. Die Identifikation derartiger Portfolios mit signifikant nichtlinearen Risiken ist die Voraussetzung für die Wahl eines geeigneten Risikomodells. Es wird die Situation untersucht, in der grundsätzlich ein parametrisches Modell zur Anwendung kommt und gegebenenfalls flankierend eine Monte-Carlo-Simulation zur Abdeckung nicht-linearer Risiken durchgeführt werden muss.
[Autoren: Philipp Heger, Boris Neubert / Quelle: RISIKO MANAGER 23/2007]
Heger 8564 Downloads18.12.2007
Datei downloaden
Der Vergleich des Capital Adequacy Model der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) mit dem Aufsichtsmodell des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergibt, dass beide Modelle das Ziel verfolgen, die Kapitalausstattung von deutschen Lebensversicherern auf ihre Angemessenheit hin zu überprüfen. Das Capital Adequacy Model ist Teil des Insurer Financial Strength Ratings, welches die finanzielle Stabilität von Versicherungsunternehmen bewertet. Das Aufsichtsmodell ist Bestandteil von Vorschlägen seitens des GDV zur Reformierung der Versicherungsaufsicht im Rahmen von Solvency II. Darüberhinaus wurde der Vorschlag für ein Solvency-II-kompatibles Standardmodell des GDV in die Betrachtung einbezogen, welches als Nachfolgermodell des Aufsichtsmodells in das Projekt Solvency II eingebracht werden soll. Die Bewertung der Modelle hat ergeben, dass zur Berechnung des vorhandenen Kapitals und der Chargen auf der Aktivseite das S&P-Modell umfangreicher ist und auf der Passivseite das Aufsichtsmodell. Desweiteren nimmt S&P in seinem Modell eher quantitative Unterteilungen vor, im Aufsichtsmodell dagegen wird eher auf qualitative Art und Weise unterschieden. Beim Standardmodell wurde die geringere Anzahl an quantitativen Unterscheidungsmerkmalen des Aufsichtsmodells meist ausgeglichen.
Mummenhoff 20281 Downloads19.11.2007
Datei downloaden
Despite the proliferation of banking services, lending to industry and the public still constitutes the core of the income of commercial banks and other lending institutions in developed as well as post-transition countries. From the technical perspective, the lending process in general is a relatively straightforward series of actions involving two principal parties. These activities range from the initial loan application to the successful or unsuccessful repayment of the loan. Although retail lending belongs among the most profitable investments in lenders' asset portfolios (at least in developed countries), increases in the amounts of loans also bring increases in the number of defaulted loans, i.e. loans that either are not repaid at all or cases in which the borrower has problems with paying debts. Thus, the primary problem of any lender is to differentiate between "good" and "bad" debtors prior to granting credit. Such differentiation is possible by using a credit-scoring method. The goal of this paper is to review credit-scoring methods and elaborate on their efficiency based on the examples from the applied research. Emphasis is placed on credit scoring related to retail loans.
[Authors: Martin Vojtek and Evžen Ko?enda]
Vojtek 11095 Downloads18.11.2007
Datei downloaden
Zum fünften Mal hat Deloitte im Rahmen der alle zwei Jahre durchgeführten Global Risk Management Studie den Entwicklungsstand im Risikomanagement von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten erhoben. Dabei wurden Schlüsselfaktoren, mit denen sich die Institute auseinandersetzen müssen, und – neben Fragen aus den vorangegangenen Studien – eine Reihe neuer bzw. aktueller Themen adressiert. Somit können zum einen Fortschritte im Risikomanagement aufgezeigt und zum anderen neue Entwicklungen und deren Umsetzung in die Praxis aufgegriffen werden.
Engels-Joerg 10832 Downloads05.11.2007
Datei downloaden

RiskNET Intensiv-Seminare

Die Intensiv-Seminare der RiskAcademy® konzentrieren sich auf Methoden und Instrumente für evolutionäre und revolutionäre Wege im Risikomanagement. Die Seminare sind modular aufgebaut und bauen inhaltlich aufeinander auf (Basis, Fortgeschrittene, Vertiefung).

Seminare & Konferenzen

Neben unseren Intensiv-Seminaren und Webinaren, die im Rahmen der RiskAcademy angeboten werden, stellen wir Ihnen hier themen- und branchennahe Veranstaltungen vor.

Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen Sprüngen kannst du keine Schlucht überwinden.

__ Quelle unbekannt

Neues aus der RiskNET Mediathek
Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten (z.B. Ihre IP-Adresse) an Vimeo übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.Vimeo Videos immer laden

Rückblick RiskNET Summit 2022

Risk Academy

Die Intensiv-Seminare der RiskAcademy® konzentrieren sich auf Methoden und Instrumente für evolutionäre und revolutionäre Wege im Risikomanagement.

Seminare ansehen
Newsletter

Der Newsletter RiskNEWS informiert über Entwicklungen im Risikomanagement, aktuelle Buchveröffentlichungen sowie Kongresse und Veranstaltungen.

jetzt anmelden
Lösungsanbieter

Sie suchen eine Softwarelösung oder einen Dienstleister rund um die Themen Risikomanagement, GRC, IKS oder ISMS?

Partner finden
Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
schließen