Conventional wisdom in Washington is coalescing around the idea that the Federal Reserve should be empowered as a systemic risk regulator to supervise all “systemically significant” financial institutions. Last month’s Outlook1 contended that the failure of banking regulation argues strongly against extending safety-and-soundness regulation beyond the banking sector and that designating some firms as systemically significant would create another class of companies—like Fannie Mae and Freddie Mac—that are implicitly backed by the federal government. This Outlook examines the notion that the Fed should be the systemic regulator, pointing out that the agency has for many years had all the powers of a systemic regulator for banks and has failed to use them effectively; that supervising industries other than banking requires skills and knowledge that the Fed does not have and probably could not acquire in any reasonable amount of time; and that a role as systemic regulator would impair the Fed’s independence and create conflicts with its more important function as the nation’s monetary authority. Finally, this Outlook questions whether systemic risk itself can be defined—and whether the commonly accepted notion of systemic risk supports the creation of a systemic risk regulator.
[Author: Wallison, Peter/American Enterprise Institute]
Wallison 5734 Downloads08.04.2009
Datei downloaden Market volatility reflects traders’ actions, while their actions depend on perceptions of risk. Equilibrium volatility is the fixed point of the mapping that takes perceived risk to actual risk. We solve for equilibrium stochastic volatility in a dynamic setting where riskneutral traders operate under Value-at-Risk constraints. We derive a closed form solution for the stochastic volatility function in the benchmark model with a single risky asset. Even though the underlying fundamental risks remain constant, the resulting dynamics generate stochastic volatility through traders’ reactions in equilibrium. Volatilities, expected returns and Sharpe ratios are shown to be countercyclical. If the purpose of financial regulation is to shield the financial system from collapse, then basing regulation on individually optimal risk management may not be enough.
[Authors: Danielsson, Jon/Shin, Hyun Song/Zigrand, Jean-Pierre]
Danielsson 9176 Downloads07.04.2009
Datei downloaden Der Beitrag behandelt den Entwurf von Makroderivaten und einen möglichen Einsatzbereich, den internen Markt eines Bankenverbundes. Die Teilnehmer auf dem internen Markt können sowohl intern als auch auf externen Märkten eigenverantwortlich handeln. Makroderivate sind Derivate, die einen makroökonomischen Index als Underlying haben. Ziel dieser Produkte ist, nur das systematische Kreditrisiko zu transferieren und den spezifischen Teil beim Verkäufer zu belassen. Für die Definition der Makroderivate ist es erforderlich, die Struktur des abzusichernden Portfolios zu kennen und entsprechend geeignete makroökonomische Größen qualitativ und quantitativ auszuwählen, die dann als Underlying, z.B. für Swaps oder Optionen, dienen können.
[Autoren: Gerhard Schweimayer, Matthias Wagatha]
GerhardSchweimayer 7189 Downloads10.03.2009
Datei downloaden Kreditderivate sind handelsfähige Finanzprodukte. Mit ihnen werden Risiken, die mit Krediten, Darlehen, Anleihen und vergleichbar riskanten Aktiva verbundenen sind, an eine andere Person, den so genannten Sicherungsgeber, verkauft. Die ursprünglichen Kreditbeziehungen der so genannten Sicherungsnehmer (die Parteien, die die Kreditderivate veräußern) werden dabei weder verändert, noch neu begründet.
Insoweit wird der Derivate-Begriff vergleichsweise weit ausgelegt. Denn namentlich nennt die BaFin Credit Default Swaps, Total (Rate of) Return Swaps, Credit Spread Options und Credit Linked Notes.
Gerold 4587 Downloads10.03.2009
Datei downloaden Um in Krisenfällen nicht auf die sog. Bauchentscheidungen zurückgreifen zu müssen, empfiehlt sich der Einsatz entsprechend leistungsfähiger Software zur Quantifizierung der Wirkungen von Handlungsalternativen. Ausgehend von diesen Simulationsergebnissen erfolgt unmittelbar eine Bewertung der Erfolgswahrscheinlichkeit der Sanierungsstrategie. Zudem ist es möglich, die verschiedenen strategischen Handlungsoptionen sowohl aus Sicht der Gläubiger (Rating, Ausfallwahrscheinlichkeit) als auch aus Perspektive der bisherigen Eigentümer oder potenziellen Investoren zu betrachten. Mit den hier vorzustellenden simulationsbasierten (planungskonsistenten) Bewertungsverfahren wird es insbesondere leistbar, die risikobedingte Planungsunsicherheit explizit in der Bewertung zu berücksichtigen und Transparenz über den vorhandenen Grad an Planungssicherheit zu schaffen.
[Quelle: Krisen-, Sanierungs- und Insolvenzberatung (KSI), Heft 01/2009, Seite 23-27]
Gleissner 4934 Downloads04.03.2009
Datei downloaden Der Beitrag zeigt auf, dass bei der Bewertung von Unternehmen explizit unterschieden werden sollte zwischen fundamentalem Marktwert, der unter Berücksichtigung sämtlicher verfügbarer Informationen ermittelt wird, und potenzieller Marktpreise, die auf dem Informationsstand des Kapitalmarkts aufsetzen und auch das jeweilige Kapitalmarkt-Bewertungsniveau (das möglicherweise fundamental nicht gerechtfertigt ist) berücksichtigen. Der maximal akzeptierbare Kaufpreis ist dabei für einen Finanzinvestor in der Regel das Minimum dieser beiden Werte. Eine zusätzliche Restriktion für den Kaufpreis ergibt sich aufgrund der limitierten Verschuldungs möglichkeiten, die als weiterer restringierender Faktor zu berücksichtigen sind.
[Quelle: BewertungsPraktiker, Ausgabe 4/2008, S. 17-23]
Gleissner 10465 Downloads04.03.2009
Datei downloaden Im dem Artikel wird gezeigt, wie mit Hilfe eines einfachen Replikationsmodells Unternehmenswerte (Entscheidungswerte) und Kapitalkosten (Diskontierungssätze) berechnet werden können.
[Quelle: FINANZ BETRIEB, Ausgabe 9/2008, S. 602-614]
Gleissner 8835 Downloads04.03.2009
Datei downloaden Wenn man die einzelnen Krisen, historische wie aktuelle, betrachtet, stellt sich die Frage, ob sie alle die gleichen Ursachen hatten und sich auch ihr jeweiliger Verlauf glich, oder ob es zwar gewisse Schemata gab, jedoch die einzelnen Krisen alle auf ihre Weise einzigartig waren. Wie historische Finanzkrisen zeigen, ist eine bedeutende Kategorie der Krisenmechanismen sicher das sogenannte Herdenverhalten. Hier kommt es zu starken Preisschwankungen, weil die Investoren, gleich einer Herde, einander folgen und dann alle in eine Anlagem¨oglichkeit hinein oder aus ihr heraus gehen.
Hott 12270 Downloads04.03.2009
Datei downloaden Wer sich näher mit der konkreten praktischen Umsetzung regulatorischer Bestimmungen zum Risikomanagement in die Unternehmenspraxis befasst, wird sehr schnell feststellen, dass der Anspruch der gesetzlichen Vorgaben einerseits und der tatsächliche Stand des Risikomanagements in den Unternehmen andererseits in vielen Fällen immer noch eklatant auseinander klaffen. Diese ebenso unerfreuliche wie gefährliche Tatsache resultiert in allererster Linie daraus, dass die Einführung eines effektiven und effizienten Chancen- und Risikomanagement-Systems von einigen Unternehmen nach wie vor eher als gesetzlich aufoktroyierte (und damit per definitionem lästige) Pflichtübung verstanden und nicht als sinnvolle und unverzichtbare Komponente der strategischen und operativen Unternehmensführung angesehen wird.
Romeike 10845 Downloads27.02.2009
Datei downloaden Vor dem Hintergrund der aktuellen SubPrime-Krise diskutiert dieser Artikel sowohl die Bewertung von Unfunded- als auch Cash CDOs. Während die Literatur die Bewertung der ersten Produktgruppe ausgiebig behandelt, findet sich zum Thema Cash CDOs relativ wenig, obwohl insbesondere diese Produkte, bedingt durch ihre komplexen Waterfall-Strukturen, ein erhöhtes KnowHow erfordern. Verstärkt wird dies durch die Tatsache, dass Cash CDOs in deren Collateral Pool sich Anleihen mit SubPrime-Exposure befinden, durch die Kreditkrise vermehrt in das Bewusstsein der Anleger und Aufsichtsbehörden gerückt wurden.
Quelle: Gerhard Schweimayer: Bewertung von synthetischen und Cash CDO in der Praxis, in: RISIKO MANAGER 07/2008, S. 1, 8-18.
GerhardSchweimayer 21194 Downloads20.02.2009
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