To verify whether an empirical distribution has a specific theoretical distribution, several tests have been used, for example: Kolmogorov-Smirnov and Kuiper. These tests try to analyze if all parts of the empirical distribution has a specific theoretical shape. But, in a Risk Management framework, the focus of analysis is on the tails of the distributions, since we are interested on the extreme returns of financial assets. This paper proposes a new goodness-of-fit hypothesis test with focus on the tails of the distribution. The new test is based on the Conditional Value at Risk measure. Three major exchange rates (JPY/USD, GBP/USD and CHF/USD) are used as examples of a practical application of the test proposed. The new test, the Kolmogorov-Smirnov and Kuiper tests were applied to verify if the empirical data has a Normal, Scaled-t, Hyperbolic, NIG or GH distribution. For JPY currency, the Normal, Hyperbolic and scaled-t distributions were rejected by the new test. For the CHF and GBP, only Normality was rejected. Results are the same for CHF and GBP when using the other two tests. But for the JPY, the Scaled-t and the Hyperbolic distributions are rejected on the new test, and not rejected for the other two tests. We conclude that, for overall finance applications, we can use Scaled-t and Hyperbolic distributions for the JPY, but for Risk Management applications, they are not adequate.
[Authors: Farias, Aquiles; Haas Ornelas, Jose R.; Fajardo, Jose]
Farias 9366 Downloads13.07.2007
Datei downloaden Die RiskNET-Redaktion hat im Rahmen der Konferenz „Wettbewerbsvorteil Risikomanagement“ zu einer Expertenrunde nach München/Ismaning eingeladen und mit Dr. Michael Auer, Accenture GmbH, Dr. Thomas Kaiser, Director Advisory Financial Risk Management, KPMG, Dr. Anette Köcher, Marc O’Polo International GmbH, Alexander Kopf, Teamleiter Strategische Risikosteuerung, BMW Bank GmbH, Björn Lenzmann, Manager, Advisory Financial Risk Management, KPMG und Hendrik Löffler, Funk Gruppe Internationale Versicherungsmakler & Risk Consultants, die Themen „Operational Risk“ und „Enterprise Risk Management“ diskutiert.
Romeike 13319 Downloads03.07.2007
Datei downloaden In Kreditgesprächen zur Refinanzierung oder der Beschaffung von Investitionskapital begegnen Unternehmen neuerdings den Anforderungen aus dem Baseler Akkord für die Eigenkapitalunterlegung der Banken: Basel II. Für die Banken folgt aus Basel II unter anderem, dass sie jeden Schuldner mit einer individuellen Bewertung versehen müssen, um das von ihm ausgehende Adressrisiko zu ermitteln und angemessen abzufedern. Dies geschieht durch ein so genanntes "internes Rating", das die Zahlungsfähigkeit der Kreditnehmer bewertet. Rating bedeutet im Grunde nichts anderes als den Versuch, die Unsicherheit der Bank bezüglich des um Kredit nachfragenden Unternehmens zu verringern. Hierfür sammelt die Bank Informationen über "Hard Facts", das sind hauptsächlich Zahlen aus dem Rechnungswesen (Bilanz, GuV und Cashflow, ergänzt um die Planung) und "Soft Facts", also Fragestellungen rund um die Führung, Steuerung und zukünftigen Potenziale des Unternehmens. Nur wenn bereits die Finanzzahlen befriedigende Perspektiven versprechen, wird es zu einem weiterführenden Gesprächsbedarf über die "Soft Facts" kommen. Hier ergibt sich eine grundsätzliche Informationsasymmetrie: Der Informationsbedarf der Bank und die Informationsbereitschaft von Unternehmen sind selten deckungsgleich. Die Bank benötigt für ihr internes Rating Hard und Soft Facts des Unternehmens. Das Unternehmen hingegen kennt weder den Fragenkatalog noch die Interpretation und Gewichtung der Antworten.
Angerer 10994 Downloads19.06.2007
Datei downloaden Liquidität ist eine der wichtigsten Unternehmensressourcen, um neue Produkte oder den Eintritt in neue Märkte zu finanzieren. Wird Liquidität knapp, helfen oft nur teure Kredite oder Einsparungen. Einsparpotenziale sind bei vielen Unternehmen jedoch schon ausgeschöpft. Kaum genutzt werden dagegen bislang die Möglichkeiten des Working-Capital-Managements (WCM), d.h. der unternehmensweiten Straffung der Innenfinanzierung.
Angerer 17643 Downloads19.06.2007
Datei downloaden In den vergangenen Jahren haben die meisten Unternehmen auf die Risikoprävention ausge-richtete Management-Systeme etabliert. Als „fuzzy risks“ werden dabei Reputationsrisiken re-gelmäßig ausgeblendet. Als Folge wird die Unternehmensreputation als eines der wichtigsten immateriellen Assets im Risikomanagement praktisch ignoriert. Allenfalls findet eine Ad hoc-Schadensbegrenzung im Zuge eines Krisenmanagements statt. Im vorliegenden Beitrag werden Ansätze eines präventiv ausgerichteten Reputationsrisikomanagements skizziert.
[Quelle: Carina Sieler: Reputationsrisiken als Handlungsfeld im Enterprise Risk Management: Präventives Reputationsrisikomanagement, in: RISIKO MANAGER 11/2007. / Bildquelle: Photocase]
Sieler 12487 Downloads13.06.2007
Datei downloaden In diesem Artikel werden moderne Verfahren zur Identifizierung von Konzentrationsrisiken in Kreditportfolien auf Basis neuronaler Netzwerke sowie effektive Steuerungsmöglichkeiten mit Hilfe synthetischer CDO-Tranchen vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird auf das natürliche Zusammenspiel und die Integration dieser beiden, oftmals getrennt betrachteten Themen gelegt.
mbuttler 13581 Downloads08.06.2007
Datei downloaden Die Kreditinstitute stehen in einem komplexen Spannungsfeld der simultanen Erfüllung der Anforderungen an die Gesamtbanksteuerung durch die moderne Bankbetriebswirtschaft, der Anfoderungen seitens der Bankenaufsicht und den Anforderungen seitens des Handelsrechts. Die bankenaufsichtlichen Anforderungen sind zum einen durch die Säule 1 von Basel 2 im Hinblick auf die Eigenkapitalunterlegung nach bankaufsichtlichen Modellen und zum anderen durch die Rahmenanforderungen an das Risikomanagement in der Säule 2 gegeben. In Deutschland wird die Säule 2 durch die Mindestanforderungen an das Betreiben von Risikomanagement (MaRisk) gegeben. Auf die wichtigsten Implikationen für die Banksteuerung wird im Abschnitt 2 eingegangen.
[Autoren: Andreas Beck, Michael Lesko / Quelle: Pfeifer / Ullrich / Wimmer (Hrsg.): MaRisk-Umsetzungsleitfaden]
Beck 10309 Downloads05.06.2007
Datei downloaden Regulatorische Veränderungen fördern eine stetige Verbesserung des Risiko- und Kapitalmanagements bei Versicherungsunternehmen. So wird Solvency II eine risikobasierte Ermittlung des Zielkapitals fordern und erhöhte Anforderungen an das Risikomanagement stellen. Zur Erfüllung dieser Anforderungen geht der Trend hin zu einem verstärkten Einsatz von aktuarieller Software zur ganzheitlichen Simulation des Versicherungsgeschäfts.
[Autoren: Dieter Köhnlein, Thomas Willert, Thomas Rauschen / Quelle: Versicherungswirtschaft Heft 20/2006]
Willert 15227 Downloads02.06.2007
Datei downloaden Modellierung von Abhängigkeiten in der Bankpraxis: Bei verschiedenen finanzwirtschaftlichen Fragestellungen ist die Modellierung von Abhängigkeiten zwischen den Risikofaktoren eines Portfolios eine zentrale Herausforderung. Als aktuell sehr bedeutende Anforderung ist die Ermittlung des Gesamtbankrisikoprofils nach AT 4.1 MaRisk hervorzuheben. Hier sind die verschiedenen Risikoarten (insbesondere Marktpreisrisiken, Adressrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken) zum Gesamtrisiko des Kreditinstituts zu aggregieren, beziehungsweise es ist als differenziertere Information die Verteilung der möglichen Werte der Gesamtbank bezogen auf einen Risikohorizont zu ermitteln.
[Autoren: Andreas Beck, Michael Lesko, Frank Schlottmann, Konrad Wimmer / Quelle: Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen 14/2006]
Beck 10579 Downloads31.05.2007
Datei downloaden Sowohl unter bankinternen Steuerungsgesichtspunkten wie auch im Lichte der Regelungen der MaRisk und der zweiten Säule von Basel II rückt das integrierte Adressrisikomanagement von Kunden- und Eigengeschäften immer stärker in den Vordergrund. Mit Hilfe geeigneter Methoden und Systeme zur statistisch geprägten Ergebnisvorschau auf einen zukünftigen Risikohorizont (Ex-Ante-Risikomessung), zur Beurteilung der Vermögenssituation und der jeweils aktuell benötigten Risikovorsorge (Bestandsbewertung) sowie zur Feststellung des tatsächlich im Nachhinein erzielten Ergebnisses (Ex-Post-Analyse) kann ein geeigneter Regelkreis zur Steuerung von Adressrisiken aufgebaut werden.
[Autoren: Michael Lesko, Frank Schlottmann / Quelle: RISIKOMANAGER 06/2006]
Lesko 9993 Downloads31.05.2007
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